Fraureuther Porzellan

  Mitten in Fraureuth, einem Dorf mit rein landwirtschaftlicher Struktur, befand sich bis 1926 eine berühmte Porzellanfabrik.

1868 gründeten von Römer und Foedisch die Fraureuther Porzellanmanufaktur.

Dadurch wandelte sich die Bevölkerungsstruktur des Bauerndorfes, denn die Arbeiter kamen durch die besseren Lohnbedingungen zum großen Teil aus der Landwirtschaft. Die Eisenbahn ermöglichte den Transport des benötigten Kaolins aus Böhmen.
     
      Weil sich zunehmend Porzellan, das edelste keramische Erzeugnis, durchsetzte, erlosch im Jahre 1895 der letzte Brennofen der ehemals 6 Werdauer Töpfereien.

1891 vollzog sich die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft, die später als "Porzellanfabrik Fraureuth AG" Weltruf erlangte.
     
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